Wie Fremde die USA wahrnehmen

In der amerikanischen Wirtschaft geht es derzeit nach oben – beim Öl, den Lebensmittelpreisen und bei der Arbeitslosigkeit – und nach unten — bei den Aktien, dem Dollarkurs und den Immobilienpreisen. Beides macht - ganz klar - die Leute besorgt.

Darüber hinaus sehen sie sich dem Vorwurf des Kulturimperialismus ausgesetzt; und die militärischen Aktivitiäten tragen ebenfalls zum gegenwärtig schlechten Bild der USA bei. Doch das alles hat den traditionell guten Ruf Amerikas nicht grundsätzlich beschädigen können. Die USA gelten immer noch als Weltspitze im Bildungswesen und im Unternehmertum, als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, das die Sinne kitzelt und in dem alles größer, heller und greller ist. Als Nation, die aus einer Revolution hervorgegangen ist, verkörpert Amerika den Einzelgänger und den Rebell und ist immer noch bestimmt durch Abenteuergeist. Das findet sich wieder in Bildern, um nicht zu sagen Klischees vom typischen Amerikaner, der selbstbewusst und freimütig ist, manchmal auch laut und aggressiv, immer aber Individualist und darauf aus, sich selbst zu verwirklichen. Amerikaner, so denkt man, geben sich gerne der schnellen Befriedigung ihrer kleinen und großen Wünsche hin und machen sich das gute Leben zu eigen.

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